3-N-California
Zurück Home Nach oben Weiter

	

Redwoods, Mount Shasta, San Francisco, Highway # 1

Bei den Redwood-Baumgiganten

Die Küste Nordkaliforniens ist  berühmt für die Reste von Redwood-Regenwäldern. Diese Baumriesen wuchsen einst entlang des gesamten Küstenstreifens zwischen Nordkalifornien und Oregon. Menschliche Profitgier hatte sie beinahe ausgerottet, bis endlich einsichtige Leute in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts die Abholzungen stoppten. 

 Wir durften in einem Statepark mitten unter diesen Baumriesen campieren.  Da der Park ca 15 Km von der Küste entfernt war, hatten wir nur 1 von 3 Tagen Nebel.

Gertis Sitzplatz lässt vielleicht die Dimension der Bäume erahnen!

Auf dieser Page haben wir die Videos als LINKs eingefügt, dadurch verkürzt sich die Ladezeit. (Anregung: Schreibt uns doch ins Gästebuch, was Euch mehr zusagt!)

Der erste Video-Clip zeigt Michael neben einem Baumgiganten.

Der zweite Video-Clip handelt von einer Autofahrt durch einen "Redwood-Slalom"

Am oder besser beim Mount Shasta

Bekannt  ist dieser gewaltige Vulkan-Kegel bei den Fans für Ausserirdische Lebensformen (ALF) und bei NewAge-Freaks wegen seiner spirituellen Schwingungen. Und schon die First Nation Natives verehrten den großen Geist des Berges. 

Auch Hexen fühlen sich vom Berg angezogen!

Genug Grund, uns diesem 4200 m hohen"Hügel" zu nähern. Gelobtes Amerika: Es führt ein phantastischer Highway bis auf 2700 m. Wir mussten also nicht mehr weit gehen, um grüne Männchen zu erspähen. Aber Fehlanzeige! Es herrschte wohl Flugverbot an diesem Tag. Jedenfalls genossen wir eine stille Meditation zu Ehren des großen Berg-Geistes und die herrliche Aussicht.

 

In den Straßen von San Francisco

Frisco empfing uns bereits bei der Überquerung der Golden-Gate-Bridge mit dem berüchtigten Küstennebel.  Leider sollte er sich auch die restlichen vier Tage unseres Besuches nicht wirklich von der Brücke und seiner Umgebung heben.

Um SF erst mal mit dem Auto zu erkunden haben wir den 49 Meilen " Scenic Drive" abgefahren. Die Route führte uns auch durch die Villengegend der oberen 10.000 mit ihrem verspielten viktorianischem Häuserstil. 

Die größte Erhebung in Frisco wird als Twin Peaks bezeichnet, für uns leider wieder im Nebel, doch ab und zu gestattete der starke Wind einen kurzen Blick auf die Stadt. 

Die Innenstadt, Civic Center genannt, wirkt fast europäisch mondän, besonders die Stadthalle ist ein "Eyecatcher". 

Das Hafenviertel "Fisherman's Warf" ist schmuck herausgeputzt und eine klassische Touristenfalle, der uns auch wir nicht entziehen konnten. Pier 39 wartete mit köstlichen Leckereien zu stark überhöhten Preisen auf. 

Selbst eine Robbenkolonie ließ sich von dem Rummel nicht abschrecken hat ihr Dauerquartier dort in einem der Hafenbecken, eigenartigerweise erst nach dem Erdbeben von 1989, bezogen.

Vom Hafen kann man ebenfalls den Blick auf die Skyline von SF genießen.

Frisco ist auch berühmt für seine Chinatown, die wir auf unseren zahlreichen Runden immer wieder streiften und durchwanderten. Die Chinatown ist trotz allem Tourismus ein funktionierendes Asiatenviertel mit chinesischen Lebensmittelläden und sogar chinesischen Zeitungen.

Am meisten beeindruckt haben uns jedoch die Fahrten mit dem Cablecar auf seinem  stetigen auf und ab durch die Straßen  von Frisco. 

Ein Klick auf das Foto öffnet den Link zum Videoclip vom Ritt auf dem Cablecar.

An den jeweiligen Umkehrpunkten wird der Wagen von Hand gewendet, wobei stets zahlreiche Touristen als Publikum der Attraktion beiwohnen.

Bei den steilen Fahrten mit dem Cablecar taten sich immer wieder herrliche Fotomotive von der Bay und der Ex-Gefängnis-Insel Alcatraz auf.

 

An der Pazifik-Küste und dem  Highway # 1

Wenn gerade kein Küstennebel herrscht, wird die Straße ihrem Ruf gerecht, schönste Küstenroute der Welt zu sein. 

Dies kann nicht oft genug betont werden. Wir haben Leute getroffen, die das Landesinnere aufgrund ihrer Erfahrungen mit dem Nebel vorzogen!  Der Verlauf ist äußerst abwechslungsreich, aber manchmal ging uns die enge Kurverei schon auf die Nerven. Dafür blockierten hier keine Monster-Motorhomes mehr den Verkehr, die trifft man eher auf Autobahnen.

Den ganzen Highway # 1, der mitunter im Hwy 101 aufgeht, fuhren wir nicht ab, weil wir den Abstecher zum Mount Shasta machten, von dort die Interstate # 5 runterfuhren und über das Napa-Valley wieder an die Küste kamen.

Entlang des gesamten Verlaufs gibt es immer wieder kleine Stateparks und Statebeaches mit Campgrounds. Es war jedoch nicht leicht, dort ohne Reservierung unterzukommen.  Selbst im September mussten wir einmal auf einen Day-Use-Area ausweichen, die Parkverwaltungen erlauben bei Überfüllung der Campgrounds dort (natürlich gegen Gebühr) zu übernachten. 

Es gab einige echte Überraschungen am HWY #1, die wir unseren treuen, virtuellen Mitreisenden natürlich nicht vorenthalten möchten. 

Wir wussten zB nicht, dass die Russen im 19 JH einige Aussenposten in Kalifornien , mit dem Zweck, landwirschaftliche Produkte für Alaska zu erzeugen, unterhielten.  Ein Relikt aus dieser Zeit stellt das Fort Ross dar, heute groß als State-Historic-Site aufgemaschelt. 

Darin erfuhren wir über das Leben in einem  russischen Außenposten von 1780 bis zu seinem Verkauf  nach dem Alaska-Deal, um 1840. Viele Russen heirateten Indianerfrauen und es gab auch eine orthodoxe Kirche im Fort, allerdings ohne ständigen Priester. Das Fort ist heute offenbar eine Pilgerstätte für russische Touristen, wir trafen einige bei unserer Visite an. 

Wer mehr von Fort Ross sehen will, kann hier ein 360 ° Video anklicken!

Etwas nördlich von Fort Ross gab es einen Statepark, der einen einzigartigen Küstenabschnitt schützt! Goldfarbige Sandstein-Auswaschungen ergaben bizarre Formationen, die irgendwie an Skelettknochen erinnerten. Und davor lungerten auf den Felsen in der Brandung zahlreiche Seelöwen herum!

Wir übernachteten am Oberflow (dh Parkplatz, wenn der Campground voll ist) und trafen dort die ersten Langzeittraveller aus Deutschland. (Wurde aber auch Zeit, wir glaubten schon, die einzigen in den States zu sein.) Die waren schon vier Jahre unterwegs und konnten uns Rookies wertvolle Tipps für Amerika und auch Mexiko liefern. Tat mal richtig gut, mit Gleichgesinnten "fachzusimpeln"!

 

Südlich von San Francisco gibt es ein paar herrliche Strände, wie zB den  der Kleinstadt Carmel mit weißem Sand, aber leider wie immer viel zu kaltem Wasser. Deshalb sind auch nur relativ wenig Leute am Strand anzutreffen.

 

 

Themen zur direkt Anwahl:

bullet

Redwoods
 

bullet

Mount Shasta
 

bullet

San Francisco

bullet

Highway #1

Zum Seitenanfang
Senden Sie ein E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: 
webmaster@p5c.at

Stand: 14.02.2007