1. Bericht
Die
US-Ostküste konnte uns nicht faszinieren. Alles wirkte irgendwie
heruntergekommen, die Autobahnen waren zum Teil reine Fleckerlteppiche
mit Schlaglöchern garniert. Nichts zu spüren von der Weite des
Kontinents.
Schön erlebten wir
das Zentrum Washingtons mit seinen Monumenten und den malerischen
Stadtteil Georgetown. Überhaupt liegt die Stadt wunderbar am Fluss
Potomac.

Highlight waren
natürlich die Niagarafälle, die trotz allem Kommerz sensationell
anzusehen sind.

Wir fuhren mit dem
Schiff "Maid of the Mist" bis in die Gischt der Fälle hinein,
ein feucht-köstliches Abenteuer!

Zum Glück hat sich
der Tourismus in der Region noch nicht von SARS erholt, es gab kaum
Wartezeiten und wir hatten überall einen "Logenplatz"!
Die kleine
kandadische Stadt Niagara on the Lake ist ein wahres Kleinod, sie bekam
nicht umsonst den Titel "schönste Stadt Kanadas".

Wir genossen
herrliche Bäckereien zum Frühstück, was wieder mal mit der Mähr
aufräumte, es gäbe in Nord-Amerika nichts ordentliches zu Essen. Man
muss nur wach sein, dann findet man fast immer an nettes
Plätzchen für das Lunch! Schließlich sind auch die Fastfood-Ketten
derartig vielfältig in ihrem Angebot, dass selbst Veggie-Mike nicht
verhungern muss!
Toll war Toronto,
eine entspannte Metropole am Lake ONTARIO. Das Völkergemisch lebt hier
offensichtlich problemlos zusammen.

Hier gibt es auch
wunderbare Einkaufszentren, wie wir sie von Südafrika gewohnt sind.
Überhaupt gefällt uns Canada bisher besser als die USA. Vieles hat an
den britischen Einschlag, manches hat erinnert an ein Südafrika, nur
ohne Rassenkonflikte.
Dann gings
nordwärts zu einer Gegend, die "30.000 Inseln heißt, und an der
Georgian Bay liegt. Eine malerische Landschaft, überall kleine
Inselchen verteilt im "Großen See".

Wir campen in einem
Provincial Park, nur das Wetter spielt nicht so recht mit: Seit 2 Tagen
regnet es mehr oder weniger stark, die Luftfeuchtigkeit hat 100 %! So
haben wir wenigstens Zeit, die WEB-Site abzudaten und die Wäsche zu
waschen.