Die
Strecke
Wir
haben uns eine mögliche Streckenführung mit Hilfe verschiedenster
Reiseführer erarbeitet, wobei wir bemüht waren, Naturerlebnisse
den großen Metropolen zeitmäßig den Vorzug zu geben.
Erfahrungsgemäß
weicht die tatsächliche Route aber dann noch erheblich davon ab -
wir wollen uns nicht in ein zu starres Planungskonzept einschließen
lassen!
1.
Amerika
Wir
nehmen unseren eigenen Camper
mit nach Amerika. Der VW-Campingbus wird am 18. Juni per RORO-Fähre
von Bremerhaven nach Baltimore
verschifft.

Das
Fahrzeug ist ausgerüstet mit GPS und digitaler Kamera, um
aktuelle Berichte, Bilder und kurze Videos regelmäßig auf www.p5c.at
zu laden.
Ein
leichter Anhänger ist zum Transport von Ausrüstung, Ersatzteilen ,
Gepäck etc. ebenfalls dabei.
Mit
diesem blauen Flitzer
werden wir auf der Karte unsere aktuelle Position signalisieren!
(Nur bei XGA-Auflösung, also mit 1024 x 768 Punkten, richtig dargestellt!)
Die
Zahlen verweisen auf Highlights, die vermutlich im Laufe der Zeit
mit unseren Erlebnisberichten und Fotos und kurzen Videos gespickt
werden.

Routenbeschreibung
Am
10. Juli fliegen wir nach Baltimore, übernehmen den VW, sehen uns Washington
an und fahren dann zu den Niagarafällen,
wo wir auch einen Abstecher nach Kanada
(Ontario) unternehmen. Toronto
als moderne Großstadtmetropole mit dem CN Tower, dem höchsten
freistehenden Gebäude der Welt, wird uns begeistern, dann empfängt
uns die raue Schönheit Kanadas. Wir fahren am Nordufer der großen
Seen entlang bis nach Winnipeg,
der Hauptstadt Manitobas.
Nun
verlassen wir nach ca. 2 Wochen Kanada wieder und fahren über
Montana den Yellowstone-River hinauf, machen vielleicht einen
Abstecher zum Devil's
Tower
bei den Black Hills, besuchen das Little BigHorn Battlefield und
landen schließlich in Buffalo Bill's Stadt Cody. Jetzt ist es nur
mehr ein Sprung zum großartigen Yellowstone
NP
mit seinen Geysiren, Bären und Bisons. Der angrenzende alpine
Grand Teton NP wird natürlich auch erforscht ehe es uns südwärts
zieht Richtung Salt
Lake City.
Wir
verlassen Salt Lake City und durchqueren die Wüste
Nevadas,
schließlich erreichen wir auf den alten Trails der Pioniere das
verheißungsvolle Kalifornien.
Wir fahren weiter zum Mono Lake und von dort über den 3000 Meter
hohen Tioga Pass in den Yosemite
NP.
Es ist der beliebteste NP der Amerikaner und liegt wunderbar in der
Sierra Nevada.
Und
jetzt ist der Kontinent durchquert! Es ist Ende August und wir
stehen staunend am Pazifik, in der wahrscheinlich schönsten Stadt
der USA, San
Francisco.
Ebenso erkunden wir die Umgebung: Über die Golden Gate Bridge
rollen wir nordwärts um die gigantischen Redwood Bäume im
Muir NM zu bewundern. Schließlich können wir uns schon auf
Gold-Country mit seinen Western-Städtchen freuen.
Wir
verlassen Frisco auf dem berühmtesten Highway Amerikas, der Traumstraße
aller Automobilisten, dem HWY
1
Richtung Süden. Über die wunderbaren Orte Monterrey, Carmel, Santa
Barbara, Pismo Beach, Malibu und Santa Monica erreichen wir die
Mega-Metropole LA.
Darauf "flüchten" wir ins beschaulichere San
Diego
über den Pacific Coast Highway.
Ca.
Mitte/Ende September fahren wir von San Diego durch das Death
Valley
NM, dem geographisch tiefsten Punkt der westlichen
Hemisphäre, zur Glitzerstadt Las
Vegas.
Der Kontrast könnte nicht größer sein! Warten doch gleich hinter
der Stadt die größten Naturwunder des USA-Südwestens auf
uns: Die NPs sind wie auf einer Perlenkette aufgereiht: Zion,
Bryce, Great Staircase Escalante, Capitol Reef, Cannyonlands, Arches,
Monument Valley, Mesa, Antelope Cannyon und last but not least Grand
Cannyon.
Dann
geht's über Phoenix
und Tucson in den Saguaro und Organ Pipe Cactus NM. Hier erfahren
wir hoffentlich viel über die Pflanzen der mexikanischen
Wüste, denn nun heißt es VIVA Mexico und es ist Mitte Oktober
2003!

Wir
fahren die Halbinsel Baja
California
hinunter und genießen die atemberaubende Natur und das herrliche
Wasser. Die Baja präsentiert sich als Traumziel für
Outdoor-Freaks: Ursprünglich, einsam, rau und aufwändig zu
befahren. Herrliche Buchten laden zum Aufschlagen des Camps
ein.
Es
folgt ein fast nicht mehr zu überbietenden
Höhepunkt: Die Oase Mulege liegt idyllisch von Palmhainen
eingebettet an einem Flüsschen. Hier beginnt die Bahia de la
Concepcion mit ein Duzend wunderbaren Stränden am türkis-blauen
Wasser des Golfes von Kalifornien. Totales Relaxen und Schnorcheln
in einem der artenreichsten Gewässer der Welt bei 27 ° C ist
angesagt.
La
Paz
ist fest in US-amerikanischer Hand und bietet eine großartige Strandpromenade - der "Malecon".
Wir
werden von dort die Fähre auf das Festland buchen und natürlich
die Südspitze der Baja umrunden, mit den berühmten Orten San Jose
del Cabo, Cabo San Lucas und Todos Santos mit seinem "Hotel
California".
Jetzt
wird es ca. Anfang Dezember sein, wenn wir das Festland bei Mazatlan
erreichen, die Pazifikküste wird
ja auch die Riviera Mexikos
genannt. Die Lagunen der Region um San Blas bieten tropische Inselwelt mit exotischen Tieren (eines
der wichtigsten Vogelschutzgebiete der westlichen Welt). Dschungelfahrten per Boot werden uns in eine
andere Welt eintauchen lassen.
Darauf
erklimmen wir den
Pass auf die Sierra Madre Occidental
. Vom
tropisch schwülen Meeresklima turnt man dort über
Haarnadelkurven bis auf 2800 Höhenmeter. Schließlich
erreichen wir Durango, die erste der schönen Kolonialstädte
Zentralmexikos.
Auf
dem zentralen Hochland folgen nun die zwei Perlen, die reichsten
Silberminenstädte Mexikos mit Zacatecas und Guanajuato. Beide sind
Weltkulturerbe der UNO.
Die
Ciudad de
Mexico, größte Stadt
der Welt, ein endloser Häuserbrei mit dünner, smoggeplagter Luft.
Warum sollten wir uns diesen Wahnsinn antun? Weil man eine
pulsierende Metropole betritt, mit einer einzigartigen Konzentration
von Kultur und Geschichte! Unser "Minimalprogramm" lautet:
Centro Historico, Anthropologisches Museum, ein Ausflug zu den
Pyramiden von Theotihuacan und natürlich der Nationalpark um den
Popocatepetl, falls er nicht zu grimmig Feuer spuckt!
Der
Hauptstadt entfliehen wir schließlich in Richtung Puebla, um in die beiden abwechslungsreichsten
Bundesstaaten Mexicos zu gelangen: In Oaxaca und Chiapas beginnt das
indigene Mittelamerika: Traditionen und Einflüsse der Indios sind
in dieser Region noch sehr mächtig und die alte Sprache ist weit
verbreitet. Die gleichnamige Hauptstadt des
Bundesstaates Oaxaca
ermöglicht auch einen Besuch der bedeutsamen Pyramidenanlage Monte Alban:
Die Zapoteken trugen für ihre Hauptstadt einen Hügel ab und
bauten eine Stadt mit herrlichem Rundblick.
Dann
geht die Reise weiter nach Chiapas, wo wir zunächst den
einzigartigen Canon del Sumidero bestaunen dürfen.
Schließlich erreichen wir San Christobal des las Casas, eine
reizende Stadt mit bunter Indiokultur. Von
San Christobal führt uns der Weg weiter in den
Dschungel zu den Ruinen von
Palenque.
Auf das Campieren
können wir uns besonders freuen, weil eine unglaubliche nächtliche
Geräuschkulisse jeden Gedanken an Schlaf vertreiben wird
(Brüllaffen bilden die Basis des Chors)!
Nun
zieht es uns an die Golf-Küste im Bundesstaat Tabasco.
Schließlich ist es jetzt bald Ende Jänner und wir lechzen nach
Strandleben! Im Ort Catemaco am gleichnamigen See können wir uns
von allen möglichen Leiden befreien lassen, hier wimmelt es voll
Wunderheilern. Veracruz
heißt die nächste Destination. Das Flair der Stadt sollte uns in
ihren Bann ziehen, besonders wenn gerade der Carneval gefeiert wird
(2003 Ende Feber).
Jetzt
geht's immer nordwärts, zwischen Nautla und Tecolutla
lädt uns Mexiko noch einmal an der Costa Esmeralda zum Badeurlaub
ein. Schließlich erreichen wir Papantla, das Zentrum der
Vanille-Produktion. Hier werden wir die letzten Ausgrabungen
besuchen, die sogenannten Nischen-Pyramiden.
Vermutlich ist es Anfang März, wenn wir
"Hasta la vista Mexico" sagen werden!
Back
to USA!
TEXAS,
der Staat der Bushs - hier heißt das Motto "Think big"
und ist für uns Europäer eher zu einem bedrohlichen Schlagwort
geworden, wenn man sich allein den Umgang mit der Umwelt vor Augen
führt. Das Land ist so riesig, dass wir kaum alles ansehen können. Aber einige der
Strände an der Golfküste lassen wir uns sicher nicht entgehen. San Antonio, Austin und Houston werden wir besuchen,
aber Dallas liegt bereits out of range!
Das
Ziel unserer Südstaaten-Träume liegt eindeutig in Louisiana mit
seiner Metropole New Orleans am Old Man River. Hier werden die Erinnerungen and
"Vom Winde verweht" und "Tom Sawyer" wach!
Dann
durchqueren wir Alabama, mit seiner einzigen Hafenstadt Mobile, ehe wir in den
Sunshinestate Florida gelangen. In Jacksonville heißt es dem
VW-California adieu zu sagen, unser wirklich mobiles Heim darf
zurück nach good old Europe, während wir per Greyhoundbus nach
Savannah im Bundesstaat Georgia fahren
und von dort in
Richtung Asien abheben.
2.
Asien
Anfang
April fliegen wir für ca. 3 Wochen nach Thailand, wo wir südlich von
Bangkok die herrlichen Strände und die wohltuenden klassischen
Thai-Massagen genießen wollen. Auch gibt es dort Nationalparks, die
einen Besuch Wert sind: Vielleicht werden wir dort an Dschungelexkursionen per
Elefantenritt teilnehmen.

Calcutta (neuerdings "Kolkata)
in Indien heißt unsere nächste Destination, danach fahren wir mit dem Toy-Train hinauf nach Darjeeling. Dort
wird uns die Aussicht auf die Achttausender
des Himalaya faszinieren und wir werden Trekkingtouren unternehmen.

Darauf
bringt uns ein Flieger nach Poona,
dem Ziel unserer Reise
nach Innen!
Wie schon bei unserem ersten Freijahr, werden wir hier die Zeit für
Meditationen und Selbsterfahrungen intensiv nutzen, ehe sich der
Ring um den Erdball im Juli schließt!