Indien 07-08 - Goa
Home Nach oben Weiter

	
   
 

Nachdem sich unser lieber Freund Toshen aus dem Mühlviertel für einen 4-Wochen-Besuch in Indien angekündigt hatte, beschlossen wir, mit ihm gemeinsam einen zweiwöchigen Badeurlaub in Goa einzulegen.

Wir gelangten von Pune nach Goa  mit einem Sleeper-Coach. Dieser Bus bietet Liegekabinen und ermöglicht so, die Nachtfahrt einigermaßen ausgeschlafen zu überstehen. Wenn da nicht die kalte Zugluft, die schlechte Federung und die gelegentlichen Küchenschaben gewesen wären.

Wir waren schon neugierig, wie sich Goa seit unserem letzten Aufenthalt vor 8 Jahren entwickelt hatte.  Das Ergebnis erwies sich als harter Brocken: Beinahe der ganze Strand war mit Strandlokalen zugepflastert, die davor unzählige Betten mit Schirmen aufgebaut hatten - Rimini an der Arabischen See!  Von den 60er-Jahre-Hippies und ihren "Haschisch-Tempeln" keine Spur mehr.

Nach dem ersten Schock fanden wir aber auch positive Entwicklungen: Die Küchen der Restaurants wurden immer internationaler, die Läden boten ebenso Produkte aus aller Welt, die Kühe liefen zwar noch frei herum, doch fanden wir sie immer öfter auf den Speisekarten der Restaurants ....

Eine Zeitung gehört unbedingt zum Frühstück ....

Die erste Woche wohnten wir in einem netten Gästehaus im Ort Calangute, dann mieteten wir uns ein Häuschen in Strandnähe. Es hatte zwei Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, Küche, Bad und eine gemütliche Veranda, die wir gerne zum Frühstück nutzten.

  

Überall in Goa kann man einen regelrechten Bauboom beobachten. Gleich gegenüber wurde ein neues (Gäste-)Haus hochgezogen, bei diesem Bau konnten wir interessante Einblicke in die indische Bauweise gewinnen.

Am Strand verloren wir rasch unsere Aversion vor den "Bettenburgen", lediglich die vielen Strandverkäufer und indischen Masseusen (!!!) störten den beschaulichen Badebetrieb. Das Meer war einladend warm und eine Herausforderung aufgrund der starken Wellen zugleich.

Abends ließen sich herrliche Strandspaziergänge machen und wir waren dabei nicht allein: Da die Orte alle dicht zusammen liegen, kann man am einfachsten über den Strand von Ort zu Ort gelangen.

Die Sonnenuntergänge waren großteils grandios, wenn auch die Sonne meist im Dunst des Ozeans versank.

  

Besonders angetan waren wir vom nahe gelegenem Kulturzentrum, welches wöchentlich klassische indische Konzerte mit Tanz anbot.

      

Auf den Musik-Geschmack gekommen, suchten wir dann nach dem sagenhaften Osho-Celebration-Choir und fanden ihn im Nachbarort Candolim, wo Chormeister Shantidharma das letzte aus unseren Stimmen herausholte...

So von Sonne durchflutet, von Wellen geschüttelt, vom herrlichen Essen gesättigt und mit manchem Lied auf unseren Lippen verließen wir nach zwei Wochen Goa wieder in Richtung Pune.

Dort machten wir sogleich wieder auf "isness as usual", spricht wir versenkten  uns in die verschiedenen angebotenen Meditationen des Resorts.

Das Auditorium, die große Meditationspyramide des OSHO Meditation Resort

Zum Seitenanfang

 

 Senden Sie ein E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: 
mrakovits@p5c.at
Copyright © 2007 Mrakovits
Stand: 22.09.2008