Afrika Route12
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An der Atlantik-Küste bei Swakopmund und Walvisbay sowie Umgebung

Kaiser Wilhelm lässt grüßen!

Nach unserem Ausflug ins Outback von Namibia kamen wir jetzt in eine ganz andere Gegend. War zuvor die Zivilisation eher auf Outposts begrenzt stellten nun Swakopmund als Touristenort und Walvisbay als Haupthafen Namibias einen unglaublichen Kontrast dar.

Zunächst passierten wir aber das "Matterhorn" Namibias, die Spitzkoppe. Schön geformt aus rot-braunem Sandstein gab sie ein tolles Fotomotiv ab.

Das gesamte Gebiet um die Spitzkoppe ist ein Naturpark, wo die Parkverwaltung wunderbare, einsame primitive Campsites angelegt hatte. Wir kurvten begeistert herum und ließen den Pinzi auch kleine Kletterübungen durchführen.

Ein Klick aufs Bild startet das (nicht sehr spektakulär wirkende) Video mittels Mediaplayer

Am Abend hatten wir uns einen idyllischen Stellplatz ausgewählt und machten auch ein paar "Spaziergänge" auf dem griffigen Gestein.  Es sollte auch einer der letzten wirklich warmen Abende unserer Reise werden.

 

  

  

Dann ging's immer abwärts durch eine eigenartige Kieswüste bis wir schließlich die Küste erreichten.

 Unfreundlicher Küstennebel empfing uns und ließ uns die richtige Entscheidung treffen, eine feste Unterkunft für unseren Aufenthalt in Swakopmund zu suchen. Zum Glück zeigte sich das Wetter in den folgenden Tage von der sonnigen Seite.

Swakopmund, vielleicht die deutscheste Stadt in Namibia! Überall wurde Deutsch gesprochen und alles war in fester Hand der Deutsch-Namibier. Selbst ein Brauhaus gab es mit Würstel und Sauerkraut auf der Speisekarte!

Na dann prost!

Eines Abends gingen wir in ein Sport-Cafe um uns das EM-Fußballspiel zwischen Deutschland und Spanien anzusehen. Die Stimmung war ziemlich gespalten. Die Deutsch-Namibier stimmten schon mal das Deutschlandlied an, während die einheimischen Namibier eher für Spanien die Daumen drückten.

Putzig die Architektur, deren Kolonialhäuser nicht nur erhalten sondern auch liebevoll renoviert wurden.

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Die alte Kaserne von 1905 dient heute als Jugendherberge

Wir fühlten uns die Tage in Swakopmund sehr wohl, genossen die herrlichen Bäckereien, das offene Hansa-Bier und auch die Pizzen in den Lokalen - welch eine Abwechslung zu Büchsenkost und Maisbrei!

Gleich hinter Swakopmund beginnen die  kleinen Dünen der Namib, die wir auf einer geführten Dünen-Exkursion kennen lernen durften.

Thony, der Exkursionsleiter, gab sich alle erdenkliche Mühe, uns mit der "living dessert world" bekannt zu machen.

Besonders eindrucksvoll gelang dies mit den Chamäleons, die je wirklich wie aus einer anderen Welt erscheinen.

Ein Klick aufs Foto startet den kleinen Chamäleon-Clip!

Aber auch kleinere Eidechsen, wie der Sand-Diver (zu Deutsch "Sandtaucher") waren interessant zu beobachten.

Und schließlich war die Fahrt über die Dünen selbst ein Erlebnis, wenn das Fahrzeug  zuerst die Dünen mit Vollgas hochschoss und dann am Dünenkamm regelrecht in die Tiefe tauchte.

Im Gegensatz zum charmanten Swakopmund ist die alte englische Enklave Walvis Bay sehr nüchtern und lohnt eigentlich keinen Besuch. Wir mussten dort aber hin, weil der Pinzi im Hafen in einen Container gesteckt werden sollte. Doch bevor das passierte, hatten wir noch zwei Wochen Namib-Dünentour auf dem Programm, der Bericht davon steht auf der Folgeseite.

Bericht von der Dünentour und dem Sossouvlei

 

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Stand: 22.09.2008