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Durban & Wildcoast
Durban
 Nun näherten wir uns der Metropole am indischen Ozean – Durban. Diese Stadt wurde wie Jo’burg erst Mitte des 19Jh gegründet und bis vor 100 Jahren konnte man auf den Hügeln der Vorstadt noch Elefantenherden antreffen.

In Durban ist der indische Ozean am wärmsten und lädt das ganze Jahr zum Schwimmen ein. Aber Vorsicht ist angebracht: Es gibt eine sehr starke Strömung, die beinahe täglich Todesopfer unter den Badenden fordert. Dafür wird die zweite Gefahrenquelle, die Haie, durch regelmäßig kontrollierte Netze ausgeschaltet.

Hier in Durban lebt die größte indische Gemeinde des Landes: Es wurden nämlich Mitte des 19.Jh Hunderttausende indische Fremdarbeiter, für die Arbeit auf den Zuckerrohr-Farmen importiert.

Wir blieben ca. 1 Woche in Durban und logierten in einer Bed+Breakfast Pension. Diese Art der Unterkünfte hat uns stets begeistert, die Südafrikaner sind sehr gastfreundlich und verwöhnten uns mit grandiosem Frühstück, bei äußerst zivilen Preisen.

 

Wildcoast
Dann fuhren wir die Küste hinunter und erreichten nach ca. 200 Km einen Abschnitt der als Wildcoast bezeichnet wird. Es handelt sich um einen wunderbaren Küstenstreifen mit Traumstränden, im ehemaligen Schwarzen-Homeland Transkei.

 Es gibt dort, abgesehen von ein paar kleinen aber feinen Herbergen, praktisch keine touristische Infrastruktur im Gegensatz zu den Touristen-Stränden um Durban.

Bei Port St. Johns gehört die schwarze Bevölkerung zum freundlichen Volk der Pondo, die immer für ein Pläuschchen Zeit haben und einem dabei die unglaublichsten Geschichten auftischen. Die Freundlichkeit und Aggressionslosigkeit steht hier in einem eindeutigem Zusammenhang mit dem weit verbreiteten Marihuana-Konsum.

Bei einer Wanderung durch das Land gewannen wir Einblicke in das Stammesleben der Xosa und wir merkten auch, wie bettelarm die Leute dort wohnen.

An der Küste gibt es eine echte Sehenswürdigkeit, die als Hole in the Wall bezeichnet wird.

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Stand: 14.02.2007