Costa Verde
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Bei den Riesendünen an der Westküste
Die Costa Verde
Ganz neugierig waren wir auf die "Grüne Küste", die Literatur fand vielversprechende Vergleiche, wie "Sahara auf Sardinien". Die letzten 15 Km fuhren wir auf einer "Strada biancha" - also einer Schotterpiste.

Dabei trafen wir auf verlassene Bergwerksruinen, die einen seltsamen morbiden Charme ausstrahlten. Noch dazu fanden die Ziegen Freude an den Gebäuderesten. Das ganze stammte noch aus der Mussolini-Ära, als in ganz Sardinien mit nur mäßigem Ertrag gebuddelt und geschürft wurde.

Unten am Strand von Piscinas gab es dann wirklich die versprochenen Riesendünen und das Meer war viel wilder als an der Ostküste. 

 

Die Stellplätze entsprachen aber nicht unseren Erwartungen von Einsamkeit: Auf dem flachen Riesenparkplatz hatten sich zig Wohnmobile Seite an Seite einquartiert, die kamen alle von der anderen Seite über großteils Asphaltstraßen!

Trotzdem - für eine Nacht war's super: Ein grandioser Sonnenuntergang vor einer aufziehenden Gewitterfront bescherte uns famose Stimmungen und der Parkplatzkiosk ließ Michael Bekanntschaft mit dem Sardischen Bier machen - wohl eine Freundschaft fürs Leben!

 

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Stand: 14.02.2007