Ganz
neugierig waren wir auf die "Grüne Küste", die Literatur
fand vielversprechende Vergleiche, wie "Sahara auf Sardinien".
Die letzten 15 Km fuhren wir auf einer "Strada biancha" - also
einer Schotterpiste.
Dabei trafen wir
auf verlassene Bergwerksruinen, die einen seltsamen morbiden Charme
ausstrahlten. Noch dazu fanden die Ziegen Freude an den Gebäuderesten.
Das ganze stammte noch aus der Mussolini-Ära, als in ganz Sardinien mit
nur mäßigem Ertrag gebuddelt und geschürft wurde.


Unten am Strand von
Piscinas gab es dann wirklich die versprochenen Riesendünen und das
Meer war viel wilder als an der Ostküste.

Die Stellplätze entsprachen
aber nicht unseren Erwartungen von Einsamkeit: Auf dem flachen
Riesenparkplatz hatten sich zig Wohnmobile Seite an Seite einquartiert,
die kamen alle von der anderen Seite über großteils Asphaltstraßen!

Trotzdem - für
eine Nacht war's super: Ein grandioser Sonnenuntergang vor einer
aufziehenden Gewitterfront bescherte uns famose Stimmungen und der
Parkplatzkiosk ließ Michael Bekanntschaft mit dem Sardischen Bier
machen - wohl eine Freundschaft fürs Leben!

