Nuraghen - Giara di Gesturi
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 "Ins Land einischaun" 

(Salzburgerisch für: Einen Blick ins Land werfen)

Die Nuraghenfestung Su Nuraxi
 

Bei Barúmini befindet sich diese vorzeitliche Anlage, ca. 1000 v. C. entstanden. Sie wurde erst nach einem Erdrutsch in den fünfziger Jahren der Zwanzigsten Jh entdeckt. 

Diese größte und anschaulichste Nuraghen-Anlage bietet Einblick in das einstige Leben der Nuragher: Die Häuser hatten oft einen total abgeschlossenen Kultraum, der einem seltsamen Wasserkult diente, der Raum wirkt wie eine Art Sauna.

Die Festung selbst dürfte einem mächtigen Fürsten als Sitz gedient haben: Der Hauptturm ist von vier Ecktürmen geschützt und innerhalb der Steinmauern laufen Versorgungs- und Verteidigungsgänge zu den einzelnen Wohnkammern.

Su Nuraxi ist nur ein Beispiel der komplexen Architektur der Nuragher. Weitere "Baustile" kann man dem Foto von diesem Poster entnehmen:

 

 

Die Hochebene Giare di Gesturi 
 

Blick von der Giara ins Land

Die ca. 50 Quadratkilometer große Hochebene bei Gesturi bietet eine einzigartige Landschaft: Schwarzes Basaltgestein verhindert das Ablaufen des Regenwassers, es bilden sich riesige, flache Wassertümpel. Sie sind Lebensgrundlage für die ca. 1500 frei lebenden Wildpferde, sowie für Ziegen, Kühe und Schafe.

Die Vegetation besteht vornehmlich aus Korkeichen, die regelmäßig geschält werden und als Flaschenkork die Flaschen des gesamten italienischen Festlands verschließen.

 

 

Es gibt aber auch immer wieder kahle Flächen, wo die Basaltfelsen von kontrastierenden weißen und ockerfarbenen Flechten überzogen sind.

Wir übernachteten direkt auf dem Parkplatz vor dem Eingang zur Hochebene und machten am nächsten Morgen eine wunderbare Biketour, wobei wir verschiedenste Wildpferdfamilien beobachten durften.

Fahrräder gibt es dort auch zum Ausleihen!

 

 

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Stand: 14.02.2007