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"Last Minute Update"

 




28. 7. 2004, Salzburg

Wir sind schon fest beim Sichten und Rahmen der über 80 Filme von unserer Reise. Indien und Thailand wurden von Gerti bereits in einen festen Rahmen gebracht. Gestern gab es den ersten inoffiziellen Dia-Abend, ganz "entre nous"  versteht sich!

Der Bericht von Thailand wurde von uns endlich fertiggestellt und ist unter http://www.p5c.at/Tour03-04/thailand.htm abrufbar. Viel Appetit bei dessen Verzehr wünschen

Gerti & Michael

10. 7. 2004, Salzburg

Back to Austria! Ende einer Erdumrundung! Wie vertraut war uns die Welt in diesem Jahr geworden, fühlen uns als deren Bürger! Überall trafen wir liebenswerte und interessante Leute, sodass uns die österreichische Angst vor dem/den Fremden richtig absurd vorkommt. Kulturschock - aber zum Glück gibt es  auch hier Orte und Menschen zum Liebhaben.  Home is where the heart is!

28. 5. 2004, Pune, Indien

Haben die letzte Destination unserer Reise um den Erdball erreicht. Im OSHO-Meditations-Ressort von Pune befinden wir schon seit einiger Zeit auf der Reise nach innen - eine ganz schöne Umstellung nach zehn Monaten Erdumrundung!

Die innerindischen Flüge haben, trotz vorheriger Bedenken und einer nicht gewussten Flugplanumstellung,  bestens funktioniert. Lediglich die "Kacherl-Landungen" der B737 weckten Erinnerungen an holprige Busfahrten auf indischen Straßen. 

In den letzten zwei Tagen unseres Darjeeling-Aufenthaltes durften wir jeweils großartige Sonnenaufgänge mit "erhebender" Sicht auf die Achttausender-Kette des Himalaya erleben: Der Kanchendzonga, Indiens höchster Berg mit über 8600 m ließ grüßen!

Die Digi-Cam lieferte leider nur mäßige Bilder vom Sonnenaufgang !

Immer mehr Leute fragen sich, wann wir endlich nach Österreich zurückkommen - hier das nun gelüftete Geheimnis: Die Kette unserer Reiseziele vereint sich am 29. 6. 2004 zum Ringe und die "äußere" Heimat hat uns dann wieder! 

Die noch ausstehenden Reiseberichte von Nordindien und Thailand werden nach unserer Rückkehr ins Netz gestellt, momentan sind wir einfach zu sehr beschäftigt, mit dem "Weg des Buddha" .

Namaste, 

Gerti & Michael

 

 

 

23. 4. 2004, Darjeeling, Indien

Darjeeling geizt noch mit seiner größten Attraktion - der überwältigenden Sicht auf den Himalaya mit seinen Achttausendern. Stattdessen weckte uns heute früh ein Orkan mit sintflutartigen Regengüssen, der unser Hotel, ein ehrwürdiges Kolonialgebäude, förmlich erzittern ließ.  Das Gewitter hat aber auch die Wolken etwas vertrieben und die Hoffnung lebt weiter, einmal einen großartigen Sonnenaufgang erleben zu dürfen. 

Der Abschlussbericht von der USA-Reise steht jetzt unter http://www.p5c.at/Tour03-04/georgia.htm im Netz. 

Viel Vergnügen bei der Lektüre wünschen, wie immer, 

die "Ausgroasten"  Gerti und Michael

 

15. 4. 2004, Hua Hin, Thailand

Eine Woche Strandurlaub hat uns trotz der Hitze sehr gut getan. Wir durften das thailändische Neujahrsfest - das Songkran - mit Unmengen verspritztem Wasser und verschmierter Kreide miterleben und befürchteten, das Hotelzimmer nicht mehr trocken verlassen zu können. Letztendlich war jedoch alles nicht so schlimm, die Leute hatten einfach viel Spaß dabei, in der heißesten Jahreszeit eine Wasserschlacht zu veranstalten! Heute geht es zurück nach Bangkok und Übermorgen steht Indien vor der Tür.

Michael nutzte den Strandurlaub für das Verfassen des US-Südstaaten Berichtes, während Gerti am Rost und bei der Thai-Massage lag.

Zum aktuellen Südstaaten-Bericht einfach

http://www.p5c.at/Tour03-04/louisiana.htm

anklicken. Wie immer viel Vergnügen beim Nachreisen

wünschen Gerti und Michael.

 

5. 4. 2004, Bangkok, Thailand

Der längste Flug unseres Lebens mit über 20 Flugstunden liegt nun schon zwei Tage hinter uns. 

Mit dem Blick auf die Skyline von Chicago verabschiedeten wir uns von Amerika!

 Von Savannah ging's zunächst nach Chicago, weiter nach Tokio, wo bei scheußlichstem Wetter gerade die Kirschbäume blühten.  Tokio verließen wir per Nippon-Airways südwärts, flogen an China, Korea und Vietnam vorbei, bis wir schließlich in Bangkok, dem "Venedig des Südens" (wegen seiner vielen Kanäle) ankamen.  Ständig gewannen wir durch die Westroute Zeit und verloren doch einen Tag wegen der Datumsgrenze!

In Bangkok empfing uns sofort die ersehnte schwüle Hitze, die uns aber gleich kreislaufmäßig zu schaffen machte (wohl auch wegen des Jet-Lags). Also legten wir einen langsameren Gang ein und verbringen  die ersten Tage gemächlich, ohne große Besichtigungshektik. Zum Stubenhocker wurden wir jedoch trotzdem nicht, es gibt einfach zu viel interessantes anzusehen und zu tun! Und die asiatische Küche reizt nach dem öden amerikanischen Essen immer wieder unsere Sinne mit ihren verführerischen Gerüchen!

29. 3. 2004, Savannah, Georgia

Haben  die letzte Stadt unserer Amerika-Reise erreicht. Sind intensiv mit den Vorbereitungen des Asien-Trips beschäftigt.  Alles läuft planmäßig. Dazwischen genießen wir die herrliche Stadt mit ihren wunderbaren Gärten voll blühender Azaleen und den  Eichenalleen mit dem bizarr herabhängenden Spanish-moss.  

Momentan ist die Zeit für die Fertigstellung der Geschichte unserer Reise durch das bezaubernde Louisiana zu knapp. Wird später nachgeholt.  Louisiana hatte von allen Südstaaten den größten Charme und die herzlichsten Leute.  Und außerdem gehörte New Orleans zu den großen 3 unserer Stadtbesuche in den USA. Wir können es schon verraten: Die anderen sind Frisco und San Diego. 

See you again in Asia!

Mike n' Gördi

 

 

19. 3. 2004, New Orleans, Louisiana

Sind seit gut einer Woche in Louisiana und haben bereits einige der berühmten Sümpfe heimgesucht. "See you later Alligator" stand am Programm und die Echsen zeigten sich von ihrer Sonnenseite, ganz kuschelig.

Hier in New Orleans tauchen wir in die Welt des "Big easy" ein - die Leichtigkeit des Lebens wird zelebriert  - laissez les bon temps rouler - und wir schwimmen in dessen Sog mit! ... "what a wonderful world", singt "Norleans" berühmtester Sohn!

Der Bericht von unserer Reise durch Texas ist jetzt im Netz unter 

http://www.p5c.at/Tour03-04/texas.htm

abrufbar.  Nicht enttäuscht sein, wenn wir keine Bilder von Riesen-Steaks liefern können ...

 

 

25. 2. 2004, Big Bend Nationalpark, Texas

Vor vier Tagen haben wir den Sprung zurück in die USA bewältigt. Der Rio Grande ist nicht nur die Grenze zwischen zwei Staaten, er ist auch Grenze zwischen dem protestantischen Norden und dem katholischen Süden, zwischen Latein- und Angloamerika sowie zwischen Erster und Dritter Welt. Kein Wunder also, dass sich die meisten Amis gar nicht hinüber trauen!

Sitzen nun in einem der abgelegensten Nationalparks der USA überhaupt in einem großen Bogen des Rio Grande. Faszinierende Berg- Wüsten- und Flusslandschaften geben diesem Park seine Einzigartigkeit. Es ist noch ein  bisschen früh für die große Blüte der Wüstenpflanzen, aber ein gewaltiger Gewitterregen in der ersten Nacht ließ schon manches Gewächs ergrünen bzw. erblühen. Der Roadrunner am Bild ist übrigens einer der Spezialitäten dieser Gegend.

Der Abschlussbericht von unserer  Mexiko-Reise mit wunderbaren Erlebnissen im Süden Mexikos ist jetzt unter

http://www.p5c.at/Tour03-04/surmex.htm

aufrufbar. 

Buon provecho beim Genuss der Lektüre wünschen los estrangeros

 Gertraude y Miguel

11. 2. 2004, Veracruz

Haben nun mit Veracruz die größte Hafenstadt an der Golf-Küste erreicht. Hinter uns liegen ein paar "abwechslungsreiche" Tage: In Catemaco saßen wir zwei Tage im tropischen Dauer-Regen, an der Golf- Küste hatten wir 40 °C im Schatten und als Folge fing sich Michael eine kurze, aber heftige, fiebrige Erkältung.

Werden unsere Reiseroute etwas umstellen. Der Carnaval de Veracruz beginnt erst in 10 Tagen, zu spät für uns. Wir wollen stattdessen noch in Texas den abgelegenen Big-Bend-Nationalpark in einer Biegung des Rio Grande besuchen, was ja immer schon ein heimlicher Side-Trip für uns war. 

Der von Michael angekündigte Bericht von den Pazifik-Bädern ist nun fertiggestellt und kann unter

http://www.p5c.at/Tour03-04/pacifico.htm

abgerufen werden. Aber Vorsicht: Es könnte nach dessen Lektüre die Gefahr bestehen, in einer Art Spontanreaktion den Arbeitsplatz zu kündigen und sich gegen Süden aufzumachen!

Es fehlt jetzt nur noch der Bericht von den beiden indigenen Bundesstaaten Oaxaca und Chiapas. Einmalige Städte und archeologische Fundstätten am Hochland und im Dschungel des Tieflandes durften wir dort besuchen. Coming soon, amigos!

 

26. 1. 2004, San Christobal de las Casas, Chiapas

Am 10. Jänner feierten wir das denkwürdige Halbzeit-Datum unserer Umrundung des Erdballes in Puerto Escondido am Pazifik. 

Ein spürbarer Verlust ist zu beklagen: Unser Anhänger hat uns verlassen, sprich - er wurde uns nach einer Panne (Bruch der Radaufhängung aufgrund der schlechten Straße), während wir Hilfe organisierten, geklaut. Man stelle sich unsere Gesichter vor, als wir mit dem Abschleppwagen vor Ort eintrafen ...

Aber nichts Schlechtes ohne auch was Gutes: Die Versicherung wird wohl den Schaden übernehmen, der VW schnurrt ohne die ständige Rücksichtnahme auf das "Anhängsel" umso flotter und treibstoffsparender, außerdem sparen wir uns die Kosten der Rückverschiffung!

Wir sind nun in Chiapas, der südlichsten Provinz Mexikos eingetroffen. Das Land besitzt die größte Artenvielfalt ganz Mittelamerikas! Wir sind von der Vogelwelt und auch den Leguanen fasziniert.  Leider sind jedoch sehr viele Arten vom Aussterben bedroht. 

Der Bericht von unseren Erlebnissen in Mexiko-City und Umgebung wurde endlich von Michael fertiggestellt (das Hängemattenleben an den Stränden der Pazifikküste brachte beinahe alle Aktivität zum Erliegen) und kann unter http://www.p5c.at/Tour03-04/mexico.htm

(staunend) betrachtet werden.

Michael plant übrigens eine eigene Story zu den wunderbaren Bahias und Playas der Pazifikküste einzuschieben.

Das nächste Lebenszeichen geben wir wahrscheinlich von Veracruz aus, wo wir den (hoffentlich) mitreißenden  Karneval erleben werden. 

Hasta la vista amigos!

 

 

3.1. 2004, Oaxaca

Mit etwas Verspätung gelangten wir nach Oaxaca. Die smog-verpestete Luft Mexiko-Citys hat Gerti  ein paar Tage mit hohem Fieber und Hustenanfällen  ans Bett gefesselt.  Also verbrachten wir Silvester in Puebla und sind am ersten Jänner zum Vulkan Popocatepetel auf den Paso de Cortez 3600 m hochgefahren. Herrlich die klare, wenn auch sehr dünne Luft! Hinaufsteigen kann man übrigens nicht, weil sich der "Popo" seit 1994 in einer Phase der verstärkter Aktivität befindet. 

Oaxaca ist eine wunderschöne Stadt mit tollem Kunsthandwerk und der berühmten Pyramidenanlage Monte Alban. 

Endlich ist auch unser Bericht von der Reise durch das mexikanische Hochland (ohne Mexiko-City) fertig. Michael hat wieder mal versucht, die unvergesslichen Erlebnisse in einer kurzweiligen Story zu dokumentieren. 

 

 

22. 12. 2003, Mexico City

Wow, gestern sind wir durch die größte Stadt der Welt gedrived, wir wählten bewusst den Sonntag, weil dann der stressige Berufsverkehr wegfällt. Unversehens landeten wir am Hauptplatz, dem Zocalo und suchten uns dann mit Hilfe des GPS-Gerätes den Campingplatz im Norden der Mega-Metropole. Es gibt keinerlei Straßenschilder und auch keine Fernverkehrswegweiser, was die Sache nicht unbedingt einfacher macht ... 

Der Reisebericht vom Mexikanischen Hochland mit den herrlichen Kolonialstädten wird wohl erst im neuen Jahr ins WEB gestellt werden können, unsere Reise ist momentan einfach zu intensiv für größere literarische Beiträge. Wir ersuchen unsere treue Leserschaft deshalb noch um etwas Geduld.

Nun wollen wir die Gelegenheit aber nutzen, allen unseren Freunden, Verwandten, und Internet-Bekannten schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. 

Wir werden Weihnachten in Mexico-City und Silvester in Oaxaca verbringen. 

21. 11. 2003, La Paz, Baja California, Mexico

Seit 4 Wochen sind wir jetzt in Mexiko und es gefällt uns sehr gut in unserem ersten lateinamerikanischen Land. Sind die ganzen 1500 km der Halbinsel Niederkalifornien runtergefahren und waren  fasziniert vom Kontrast zwischen Wüste und Meer. Haben auch richtig Urlaub gemacht, dh zirka 2 Wochen Strand und mehr genossen. Toll war das Schnorcheln im fischreichen Mar de Cortez. Ganz im Süden hatten die 3 heurigen Hurricans einige Traumstrände verwüstet und machen Buchten eine Quallenplage beschert. Ganz zu schweigen von den Zerstörungen an den Straßen.  

Wir verlieren schön langsam das Gefühl für die Jahreszeiten: Die Weihnachtsdekorationen kommen uns bei Temperaturen über 30 ° C abartig vor. Allein die kurzen Tage geben uns zu denken!

Morgen geht's über das Mar de Cortez auf's Festland nach Los Mochis und von dort nach Mazatlan. Wie immer sind wir in freudiger Aufregung!

Zum aktuellen Bericht von der Halbinsel Niederkalifornien, einfach Baja.htm anklicken!

 

23. 10. 2003, bei Yuma, Arizona

Sitzen gerade bei Rekordhitze für diese Zeit in der Wüste Arizonas auf einem "wilden" Campground nahe der Grenze zu Mexiko und lassen die vergangenen 2 Wochen im "Big Circle" Revue passieren. Unglaublich schöne Landschaften durften wir besuchen, oft schon zu viel für den menschlichen Verstand. Mal sehen, ob wir mit unserem Bericht etwas von der Weite des Canyon-Landes wiedergeben können.

Zum aktuellen Bericht vom Südwesten der USA  - einfach den Link anklicken!

Unser nächstes großes Ziel - Mexiko - rückt immer näher, wahnsinnig aufregend der Gedanke, in San Diego werden wir die entsprechenden Vorbereitungen treffen, dann sind wir für ca. 4 Wochen auf der Halbinsel Baja California und werden von La Paz auf der Südspitze wieder ein "Gschichtl fabrizieren" - Olé!

 

 

2. 10. 2003, Bishop, Kalifornien

Hi folks, how are doing? We are doing fine still in California.

Einige Leute wundern sich schon, wo wir abgeblieben sind. Don't worry, es gibt uns noch, hatten nur wahnsinnig viel zu tun (und das in einem Freijahr).

Wir haben nun den größten Teil Kaliforniens abgegrast und kommen zu dem abschließenden Urteil: Dies Land ist nicht umsonst so berühmt! Die Vielfalt ist atemberaubend, die klimatischen Gegensätze sind es  für Traveller manchmal jedoch auch. In San Diego haben wir uns ein wenig verliebt, vielleicht wegen der Nähe zu Mexiko!

Mit unserem Bericht können wir nur einen kleinen Teil dieses wunderbaren Landes wiedergeben und doch glauben wir, etwas von der Stimmung des Augenblickes vermitteln zu können.

Zum aktuellen Bericht geht's hier: Kalifornien - Teil 2

 

7. 9. 2003 Morro Bay, Kalifornien

Zwei Wochen Kalifornien lässt uns mit einigen Vorurteilen aufräumen: Es regnet zwar selten, jedoch haben wir noch kaum angenehme Temperaturen gehabt. An der Küste steigt das Thermometer selten über 20 ° C, zudem weht meist ein unfreundlicher Wind, wenn es nicht gleich den berüchtigten Seenebel gibt: Dann versinkt die Traumküste im grauen, kalten Nichts. Um's mit Mark Twain zu sagen:

 "Den kältesten Winter, den ich je erleben musste, war der Sommer in San Francisco." 

Im Landesinneren dagegen hatten wir oft Temperaturen um die 35 °C - die Umstellung war wieder ein Hammer für den Organismus. Doch sind wir im Anbetracht der geographischen Nähe zu LA guten Mutes, schlussendlich mit dem Kalifornien der Short- bzw. Surfboard-Träger und Beachparty-Tiger in Kontakt zu kommen.

Zum aktuellen Bericht geht's hier: Nord-Kalifornien

 

23. 8. 2003, Redwood Nationalpark, Kalifornien

Nach 10 Tagen in Oregon sind wir also im "gelobten" Land Kalifornien angekommen. Oregon war landschaftlich sehr abwechslungsreich und die Camps in den Stateparks sind meist wunderbar angelegt. Die Küste bot rauhe Schönheit: Nebel und Wind wechselten einander ab, die Tagestemperaturen von ca 17 °C hielten uns von einem längeren Aufenthalt ab. Heute badeten wir in einem glasklaren, warmen Gebirgsfluss, der von den gigantischen Redwood-Bäumen gesäumt wurde. 

Der noch ausständige Yellowstone-Bericht ist ab jetzt unter 2.1 Yellowstone, Idaho, Oregon abrufbar! Es dauert aber einige Zeit - abhängig von der Übertragungsrate - bis die Page geladen ist, aber die Wartezeit zahlt sich aus, wie wir meinen!

13. 8. 2003, Baker City, Oregon

Wir durften  eine fast unheimliche Dichtheit an Erlebnissen seit Anfang August erfahren! Meist fielen wir abends todmüde in die Betten (falls uns nicht irgendwelche freundliche Amis mit einem Schwätzchen am Lagerfeuer davon abhielten), die Höhenluft bei bis zu 3000 m verlangte von uns und vom  VW-Motor - durch schlechtes Drehmoment - ihr Tribut. Die fast unerträgliche Hitze in Idaho veranlasste uns, den Kontinent weiter nördlich als ursprünglich geplant zu durchqueren. Kommen also auch nach Oregon und werden von dort die Küste bis nach Kalifornien über den Redwood NP hinunter fahren.  Haben vom Yellowstone-Park und vom Indianer-Pow-Wow kurze Videos fürs Internet angefertigt, die Web-Site wird also lebendiger anzusehen! Der Yellowstone-Bericht bekommt daher eine eigene Seite aufgrund der Fülle des Materials. Wird aber noch eine Zeit dauern bis wir länger auf einem Platz bleiben werden, wahrscheinlich an der Pazifik-Küste in Oregon. Sind nun schon über 6000 km unterwegs und einigermaßen "erholungsbedürftig". Oregon beeindruckt uns bisher mit seiner wüstenartigen Bergregion und den herrlichen Stateparks. 

Zum aktualisierten Fotobericht: Projekt 5 Kontinente: Tour 2003/04: Yellowstone NP und Black Hills

31. 7. 2003 bei Spearfish, Southdakota, USA

Heute haben wir Zeit, uns der Website und dem Tagebuch zu widmen. Es handelt sich dabei um eine Zwangspause, weil unser geliebter Anhänger wieder mal wegen der Radlager zum "Doktor" muss. Wir sitzen also am Fuße der Blackhills fest. Hinter uns liegen wunderbare Tage in den Badlands, wo wir unser erstes wirkliches "Wildernis-Camp" aufschlagen durften. Vor uns warten der "Devil's Tower", die Bighorn-Mountains und schließlich der Yellowstone-Park auf unsere Visite.

Zum Fotobericht: Projekt 5 Kontinente: Tour 2003/04: Yellowstone NP und Black Hills

 

20. 7. 2003 bei Parry Sound, Ontario, Canada

Wir sind nun schon 10 Tage in der neuen Welt und die Erfahrungen können als differenziert wiedergegeben werden.  Die Anreise verlief problemlos, lediglich der Anschlussflug war wegen der zeitraubenden Sicherheitskontrollen in Philadelphia schon weg und der nächste freie ging erst 5 Stunden später. Der Immigration-Officer wollte nur kurz wissen, was wir denn so lange in den "States" zu treiben gedenken und gab uns dann den 6-Monats-Stempel ohne weiteres. Am nächsten Tag wurde es dann spannend: Wir fuhren zum Hafen und bekamen unseren Camper "ausgehändigt". Groß war die Freude ihn unversehrt wiederzusehen - und schon gings rauf auf den ersten US-Highway. Wir blieben zunächst für 3 Nächte in einem kleinen Park in der Nähe Washingtons und richteten uns dort für die kommenden Ereignisse ein. Es mussten alle Vorräte gekauft werden (Wir liefen wie Marsmenschen in den Supermarkets herum und suchten nach bei uns ähnlichen Produkten.) Vieles war viel teuerer, einiges viel billiger (Coke zB), alles irgendwie anders und nicht unbedingt besser! Ein spezielles Kapitel war die Besorgung und Befüllung der Gas-Flasche. Die passte natürlich nicht in unser Gas-Fach im Camper, also musste Michael den Schutzring mit einer vorher zu erstehenden Eisensäge absägen. Wo füllt man nun die Flasche? Manche Camping-Plätze bieten dieses Service an und zum Glück auch manche Tankstellen, aber ohne den Schutzring darf die Flasche normalerweise nicht gefüllt werden! Nach einigen Erklärungen funktionierte es aber doch! Insgesamt sind wir jetzt schon 1700 km gefahren, das Auto schnurrt fantastisch, gibt ab und zu ein schwarzes Wölkchen von sich, aufgrund des schlechten US-Diesels, der Anhänger braucht Pflege (die Radlager wollen immer wieder geschmiert werden und Michael ist wegen der linken Seite etwas besorgt), aber sonst - no problems! Das Wetter ist äußerst wechselhaft: Hitze an der Ostküste, tägliche Regenschauer und in Canada sind wir jetzt in eine Tiefdruckrinne geraten, was nicht unbedingt die Stimmung hebt. Aber wir sind ON-Tour:  Jeder Tag birgt neue Erlebnisse und Überraschungen und manchmal treffen wir auch echt nette Leute. Unsere nettesten Nachbarn sind momentan die Streifenhörnchen: Sie sausen herum wie vom Wind verwehte Blätter und sind possierlich anzuschauen, wenn sie Futter in ihre Backen stecken und neugierig unser Lager inspizieren.

Zum Fotobericht: Projekt 5 Kontinente: Tour 2003/04: Große Seen und Kanada

7.7. 2003

Reisefieber total! Noch 3 Tage bis zur "Neuen Welt". Die Zimmer sind voll von Reisesachen, wir rotieren und sind happy! Haben heute 4 Blöcke voll Flugtickets bekommen, können das Bevorstehende kaum erfassen und sind irgendwie überwältigt davon!

21. 6. 2003

Wir sind Fahrzeug-los! Haben VW-Bus samt Anhänger in Bremerhaven an die Reederei übergeben und wünschen unserem Gespann gute Kondition beim Schwumm über den großen Teich. Im Internet können wir das Schiff  (atlantic conveyer) auf dem Weg nach Baltimore verfolgen. Wenn alles gut geht, dürfen wir unser "MOBILES HEIM" am 11. Juli in Baltimore übernehmen.

11. 6. 2003

Die Vorbereitungen sind zu 95 % abgeschlossen. Das Fahrzeug ist startbereit, die Aufkleber für den Bus und den Anhänger haben wir nach einigem Hin und Her doch, wie von uns gewünscht, erhalten. Den Anhänger haben wir gestern mit allem Notwendigen gepackt und die Reederei wurde von uns mit der Packliste und anderen wichtigen Daten versorgt. Es könnte eigentlich schon los gehen, aber wir haben ja noch eine Woche bis zur Verschiffung ...

22. 5. 2003

Endlich sind die Visas für die USA genehmigt! Wir mussten nicht einmal zum Interview und bekamen ein 10-Jahres-Visum. Es war zwar ein ziemlicher Papierkrieg, die Fotos mussten genau 5 x 5 cm groß sein - die von uns gelieferten Passbilder wurden retourniert. Also setzten wir die Digi-Cam ein und haben die Bilder einfach zugeschnitten, nach dem sie der Hartlauer ausgearbeitet hatte.  Außerdem hatte Michael ein extra Formular auszufüllen, in dem Fangfragen bezüglich Terrorabsichten gestellt wurden.  Inschallah haben sie keinen Verdacht geschöpft!

 

6. 5. 2003

Die Vorbereitungen laufen planmäßig, es wundert uns aber immer wieder, wie viel Zeit darauf verwendet werden muss! Allein die Adaptionen an unserem Camper ziehen sich gewaltig in die Länge, Michael will auch etwaige Schäden im vorhinein ausschließen und lässt deshalb bestimmte Wartungsarbeiten vorziehen, was natürlich beträchtliche Kosten nach sich zieht!

Aber wir sind trotz Krieg und SARS guten Mutes, die Vorfreude und auch Aufregung wird beinahe jeden Tag spürbar größer!  Zu Ostern hatten wir in Italien unseren Anhänger - "il carello" - abgeholt. Es war bezeichnend für die Italiener, von der Geschäftsleitung beinahe als alte Freunde empfangen zu werden! Nun ist unser Fuhrpark  also komplett, sobald die Aufkleber fertig sind, gibt es Bilder im Web davon.

18. 2. 2003

Momentan sind wir mit der Vorbereitung des Freijahres schwer beschäftigt. Besonders die Ausstattung des Campers verlangt einiges an Bestellungen und Werkstattterminen. 

Die VISA-Bestimmungen für die USA sind einigermaßen streng: Wir werden persönlich in Wien vorsprechen müssen, um unsere Route zu erklären und die finanziellen Verhältnisse darzulegen. Die haben offensichtlich ungeheure Angst vor illegalen Einwanderern. 

10. 1. 2003

Zwischen Weihnachten und Neujahr haben wir die grundlegenden Entscheidungen für das kommende Freijahr getroffen: Wir starten am 10. Juli  2003 unsere Follow-Your-Dream-Tour 2003/2004. Bereits am 19. Juni übergeben wir deshalb unseren Camper in Bremerhafen an die Reederei zur Verschiffung nach Baltimore in  den USA. 

 

Man lasse sich unserer Route 'round the globe' genüsslich  auf der Zunge zergehen und bitte - nicht neidisch werden sondern nachmachen!

 

Landung am 29. 6. 2004, Salzburg Airport

Die österreichische Welt hat uns wieder!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warten  auf die Abfahrt des Toy-Trains bei Darjeeling

 

 

 

 

 

Leuten begegnet man in Bangkok...

Gerti mit einem Tempelwächter  vor dem Wat Pho

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Pause bei der Aligator-Jagd in den Sümpfen Louisianas

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Longhorns begleiteten unseren Weg durch Ost-Texas

 

 

 

 

 

Der "Roadrunner" war unser Maskottchen in West-Texas!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hamacologie - oder das Leben in der Hängematte!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Popocatepetel ruft ...

 

 

 

 

Den coolen X-Mas-Man fotografierten wir beim Wal-Mart in Morelia

Frohes Fest und einen guten Rutsch ins Jahr 2004 wünschen Gerti und Michael!

 

 

 

 

Die Tequila-Flasche wurde vorsorglich ausgeblendet!

Der "Schreibtischtäter", Pseudonym Miguel Rakovatl, bei seinem nächtlichen Treiben

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Stand: 07.08.2006